Online Glücksspiel Entwicklungen in Spanien, Deutschland und Griechenland
Spanien, Deutschland und Griechenland sind dabei das Online-Glücksspiel zu regulieren - in den letzten Wochen gab es Neuigkeiten.
Die spanische nationale Glücksspiel-Kommission veröffentlichte eine Liste von Unternehmen, die offiziell Bewerber für online Glücksspiel-Lizenzen genehmigen und zertifizieren können. Die Liste inkludiert NMI Metrology & Gaming Limited und Spain 2 TestLabs BMM. Die spanische Regierung hat die ministerielle Verordnung genehmigt, welche die technischen Voraussetzungen für die Bewerbung für eine Lizenz festlegt. Bewerbungen werden ab 14. November akzeptiert, die Bewerber werden danach im internen Kontrollsystem getestet. Die Informations- und Glücksspielsystem-Zertifizierung erfolgt innerhalb von 4 Monaten.
Deutschland hat einen Schritt zurück gemacht. Zwei Bundesländer haben eine, von der Europäischen Kommission genehmigte, online Glücksspiel-Regelung implementiert. Der Vorschlag der verbleibenden Bundesländer wurde abgelehnt. Der Bundesgerichtshof hat es jetzt privaten Unternehmen weiterhin verboten, Online-Glücksspielseiten zu betreiben. Richter Joachim Bornkamm rechtfertigte diese Entscheidung mit der Anonymität der Spieler, der fehlenden sozialen Kontrolle und der ständigen Zugänglichkeit. Bwin antwortete, dass das Urteil gegen europäische Gesetze verstößt und nicht bestehen wird. Der online Glücksspielbetreiber möchte jetzt eine Verfassungsbeschwerde einreichen, eine Antwort wird Ende des Jahres erwartet.
Griechenland hat es eilig, das staatlich kontrollierte Glücksspiel durchzusetzen. Das griechische Wettmonopol OPAP, an welchem der Staat 34% besitzt, hat bei der Börse gemeldet, dass der Vorstand dem Vorschlag der Regierung zustimmt. OPAP wird der Regierung €935 Millionen bezahlen. €375 Millionen kostet der Lizenzvertrag für die exklusive Nutzung von elf Spielen bis 2030, €560 Million werden für das Recht, 35.000 Video-Lotteriemaschinen zu betreiben, bezahlt. Vom zweiten Betrag werden €474 Millionen sofort an die Regierung bezahlt, der Rest folgt nach 24 Monaten, wenn die Genehmigungen gültig werden. Die Vereinbarung muss von den Aktionären von OPAP genehmigt werden.



